| Teleskopprojekt
Bieselsberg |
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Es heisst ja immer:
was
lange währt wird endlich gut. Das gilt auch für unser Teleskopprojekt,
das sich jetzt endlich seiner Vollendung nähert. Nachdem der Bau der
Montierung fast abgeschlossen ist, wurde es Zeit auch die restlichen
Arbeiten, das Teleskop selbst und den Sockel in der Sternwarte,
anzugehen.
Auf dieser und den noch folgenden Seiten werden die Aktivitäten mit
Bildern und einer kurzer Beschreibung dokumentiert, so dass auch die
nicht aktiv
Beteiligten sich über den Stand der Arbeiten informieren können.
(Duch Anklicken der Bilder bekommt man eine etwas größere Version
derselben.)
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10. Juli 2010, ein sehr heisser
Samstag ... |
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Die Einzelteile des Telekops erreichen nach einer langen Odyssee ihren
Bestimmungsort: Die Sternwarte in Bieselsberg.
Jetzt kann es endlich losgehen .... |
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Der Patient ist bereit für die Operation. Die extra erworbenen Teppiche
kommen zum Einsatz, um den Tubus während der Aktivitäten zu schützen.
Mittels der übriggebliebenen Latten vom Bau der Beobachtungsplattform
sowie eines Spanngurtes wird der Tubus für die kommenden Arbeiten
sicher befestigt.
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Martin hat
den vollen Durchblick ...
und die Abmessungen des Tubus sind recht beachtlich:
- Länge 2050 mm
- Innendurchmesser 600 mm
- Aussendurchmesser 620 mm
- Gewicht: auch ohne Zubehör schon ganz ordentlich
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Der
ausgepackte Hauptspiegel verrät uns seine Kennwerte:
- Durchmesser
20" (508 mm)
- Brennweite
2108 mm
- f/4,15
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Es wird
ernst:
nach sorgfältigem Vermessen werden die Löcher für die Hautspiegelzelle
gebohrt.
Jede der drei Haltelaschen der Spiegelzelle wird mit zwei M8 Schrauben
mit dem Tubus verbunden. |
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Sehr gut, es
passt!.
Bernds
morgendlicher Besuch des Baumarktes hat sich gelohnt.
Ein
paar längere Schrauben und zusätzliche Muttern, alles aus rostfreiem
Material, verbessern die Stabilität und Haltbarkeit. |
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Damit später
keine störenden Reflektionen auftreten, erhält der Tubus einen
mattschwarzen Innenanstrich.
Da schaut jemand gewaltig in die Röhre ;-) |
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Das
Ergebnis: ein schwarzes Loch.
Perfekt, trotz des grellen Sonnenlichtes sind keine Spiegelungen und
Reflektionen mehr zu sehen.
Und das heisse Wetter hat auch seine Vorteile: der Anstrich ist im Nu
trocken und behindert nicht den Fortgang der Arbeiten. |
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Sehr
vorsichtig wird der Hautspiegel wird wieder mit der Spiegelzelle
vereint. Jetzt bloss keine unvorsichtige Bewegung!
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Mit
vereinten Kräften wurde der Hauptspiegel in den Tubus eingebaut.
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Und schon
nimmt der Spiegel seine Arbeit auf!
Die noch fehlende Spinne für den Fangspiegel verhindert allerdings die
Fortsetzung der Arbeiten an diesem Tag ...
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... und so
kann die
Geselligkeit und das leibliche Wohl zum Zuge kommen. Ausserdem müssen
ja auch die nächsten Schritte besprochen werden.
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